Branche fordert Ausnahmen beim SMSF-Kreditverbot für Neubauten in Australien

KI-Marktzusammenfassung
Die Verschärfung der SMSF-Kreditvergabe für neu gebaute Wohnimmobilien durch australische Aufsichtsbehörden erhöht das Finanzierungsrisiko für Entwickler und könnte die Genehmigungen für Wohnungsbau weiter belasten, was das Ziel der Regierung von 1,2 Mio. Wohnungen erschwert. Die Nachricht ist negativ für die wohnungsbezogene Aktivität und die Ergebnissensitivität bei inländischen Banken, börsennotierten Hausbauern sowie bei wohnimmobilienbezogenen Immobilienengagements. Ausnahmen für kommerzielle SMSF-Darlehen könnten marginale Nachfrage auf kleine industrielle Strata-Assets umlenken und damit Teilbereiche des Transaktionsflusses im Gewerbeimmobilienmarkt stützen.
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Australische Aufseher verschärfen die Kreditregeln für selbstverwaltete Rentenfonds (SMSF) bei Neubau-Wohnprojekten, was die Finanzierungssorgen von Projektentwicklern verstärkt. Branchenvertreter drängen auf Ausnahmen für neue Wohnungsbauvorhaben, um das Regierungsziel von 1,2 Millionen Wohnungen zu unterstützen, während die aktuellen Vorgaben bereits mit rückläufigen Genehmigungen in Verbindung gebracht werden. Daten verweisen auf frühere Effekte: 2017 führten APRA-Beschränkungen für Anlegerkredite zu einem Rückgang der Apartment-Genehmigungen, und SMSF-Kredite für Gewerbeimmobilien sind vorerst nicht betroffen, was die Nachfrage nach kleineren Industrie- und Lagerobjekten anheizt. Betroffen sind damit unter anderem australische Banken, börsennotierte Wohnungsbauunternehmen und gewerbliche Immobilien-REITs.