Uber-Fahrer reichen in Amsterdam europäische Sammelklage gegen KI-Lohnalgorithmus ein
KI-Marktzusammenfassung
Eine europaweite Sammelklage, die in Amsterdam eingereicht wurde, wirft Uber vor, dass sein KI-gestütztes System zur Vergütung und Job-Zuteilung gegen die DSGVO verstößt, Fahrer unrechtmäßig profiliert und die Einnahmen drückt, nachdem es kürzlich eine Strafe der niederländischen Aufsichtsbehörde in Höhe von 825 Mio. € im Zusammenhang mit automatisierten Deaktivierungen gab. Der Fall erhöht das Rechts- und Compliance-Risiko, potenzielle Schadensersatzforderungen sowie Einschränkungen für algorithmische Preisgestaltung und Datennutzung im Kernmodell von Uber, was die kurzfristige Stimmung in Bezug auf Plattform-Governance und Margen belasten könnte.
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Uber-Fahrer haben in Amsterdam eine europäische Sammelklage eingereicht und werfen dem Unternehmen vor, ein KI-gestütztes System zur Festlegung der Vergütung verstoße gegen Datenschutzrecht und drücke ihre Einkommen. Zuvor hatte die niederländische Datenschutzbehörde Uber wegen der automatisierten Deaktivierung von Fahrer-Konten ohne ausreichende Vorankündigung mit €825m belegt. Die Fahrer sagen, seit der Einführung der dynamischen Preisgestaltung im Vereinigten Königreich im Jahr 2023 seien ihre Jahreseinkommen um etwa £5,000 gesunken. Eine Studie der University of Oxford aus dem Jahr 2025 kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Einnahmen nach Einführung des „dynamischen“ Algorithmus deutlich zurückgingen.