Bank of England hält Leitzins bei 3,75% und stellt bei anhaltendem Iran-Krieg Zinserhöhung in Aussicht
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Die Bank of England hielt die Zinsen bei 3,75 %, schlug jedoch einen restriktiveren Ton an und warnte, dass die Zinsen steigen müssten, falls der Nahostkonflikt die energiegetriebene Inflation aufrechterhält; sie erwartet nun, dass die Inflation im nächsten Jahr über 4 % liegen wird. Der MPC setzte zudem die Verkäufe von Gilts für sechs Monate aus und skizzierte einen langfristig angelegten Plan zum Abbau der Bilanz, was die Renditen nach unten drückte und das Pfund Sterling schwächte. Die Änderung der Guidance erhöht die Volatilität der UK-Zinsen und verschärft die Unsicherheit der Finanzierungsbedingungen.
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Die Bank of England hat den Leitzins am Donnerstag bei 3,75% belassen, warnte jedoch, dass die Zinsen steigen könnten, falls der Krieg mit Iran andauert. Zugleich rechnet sie damit, dass die Inflation in Großbritannien Anfang nächsten Jahres über 4% steigt – deutlich über der zuvor erwarteten Spitze von 3,2%. Der geldpolitische Ausschuss stimmte mit 6 zu 3 für unveränderte Zinsen, wie schon im Juli. Die Notenbank sieht die Inflation seit fünf Jahren nur in drei Monaten unter dem 2%-Ziel, was die positive wirtschaftliche Tonlage des Finanzministers vor dem Budget am 28. Oktober erschwert.