Kaffeehändler planen große Lieferungen aus Brasilien in ICE-Lager – Bestände dürften steigen, Preise unter Druck geraten
KI-Marktzusammenfassung
Reuters berichtet, dass Händler große Lieferungen von brasilianischem Arabica in ICE-Lagerhäuser planen, da die zertifizierten Bestände nahe dem 26-Jahres-Tief (~220.000 Säcke) liegen, ein wesentlicher Treiber der erhöhten Preise. Erwartete Sendungen (~300.000 Säcke) könnten die Börsenbestände mehr als verdoppeln, eine Kennzahl, die von systematischen Fonds und diskretionären Händlern genutzt wird, um den lieferbaren Überschuss zu beurteilen. Steigende zertifizierte Lagerbestände und ungewöhnlich starke Ströme von Brasilien nach Belgien könnten die kurzfristigen Kaffee-Risikoprämien unter Druck setzen.
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Händler planen, große Mengen Arabica-Kaffee aus Brasilien in ICE-Lieferlager zu bringen, während die ICE-zertifizierten Bestände auf rund 220.000 Säcke und damit auf ein 26-Jahres-Tief gefallen sind. Erwartete Lieferungen von etwa 300.000 Säcken würden die Bestände zwar voraussichtlich nicht auf das von Händlern als komfortabel angesehene Niveau von 1 million bags anheben, könnten aber die Preise belasten. Niedrige Lagerbestände gelten als Hauptgrund dafür, dass die Kaffeepreise weiterhin bei rund 3 US-Dollar je Pfund liegen. Brasiliens Kaffeeexporte nach Belgien stiegen im August im Jahresvergleich um 245.3% auf 31,500 metric tons beziehungsweise mehr als 525,000 60kg bags.