Australiens Inflationsrückgang auf 3,5% lässt RBA-Zinsausblick unsicher bleiben

KI-Marktzusammenfassung
Australiens Gesamt-VPI sank auf 3,5% y/y, aber der von der RBA bevorzugte getrimmte Mittelwert verharrte bei 3,6%, was die Sorge verstärkt, dass die zugrunde liegende Inflation verfestigt ist. Aus dem Sitzungsprotokoll geht hervor, dass der Vorstand eine präventive Zinserhöhung diskutierte, wodurch der Pfad für weitere Straffungen trotz eines schwächeren Arbeitsmarktes offen bleibt. Die Nachricht verlagert den kurzfristigen Fokus auf das Risiko einer länger hoch bleibenden Geldpolitik, stützt den AUD und belastet zinssensitive Anlagen.
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Neue australische Inflationsdaten für Juli zeigen: Die Gesamtinflation sank von 3,8% auf 3,5%, während die von der Reserve Bank of Australia (RBA) stärker beachtete getrimmte Kerninflation bei 3,6% verharrte und damit über dem Zielband von 2%-3% liegt. Als größte Treiber der Jahresinflation wurden Wohnen (+5%) sowie Lebensmittel und alkoholfreie Getränke (+3,2%) genannt. Obwohl die RBA den Leitzins in diesem Monat einstimmig bei 4,35% beließ, erklärte Gouverneurin Michele Bullock, dass weitere Zinsschritte später im Jahr möglich bleiben.