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Barchart

Starke Kakaozufuhr aus der Elfenbeinküste drückt Terminpreise

KI-Marktzusammenfassung
Kakaoterminkontrakte gerieten deutlich unter Verkaufsdruck, da die Hafenanlieferungen in der Elfenbeinküste auf 2,07 MMT (+21% y/y) stiegen und die ICE-Bestände auf ein nahezu Zwei-Jahres-Hoch kletterten (3,15M Säcke), was auf ein reichliches kurzfristiges Angebot hindeutet und nach einer mehrwöchigen Rallye Long-Liquidationen auslöste. Während Nachfragedaten gemischte Signale zeigen und El Niño sowie Ernteumfragen für 2026/27 auf engere mittelfristige Bilanzen hindeuten, dominiert der unmittelbare Anstieg von Beständen und Exporten die Preisentwicklung.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
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Die Elfenbeinküste hat in der laufenden Saison 2025/26 (1. Oktober 2025 bis 5. Juli 2026) 2,07 MMT Kakao in die Häfen verschifft, ein Plus von 21% gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig stiegen die ICE-Kakaobestände auf ein nahezu 2-Jahres-Hoch von 3.151.790 Säcken, was die Preise belastete. Der September-Kontrakt für New York fiel an einem Tag um 6,04%, der September-Kontrakt in London um 6,37%. Trotz mittelfristiger Risiken durch El Niño und frühe Umfragen, die für 2026/27 eine Ernte von 1,8 MMT (-18%) nahelegen, dominiert kurzfristig der Angebotsdruck.